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Wirbel um Heumarkt – Hochhausprojekt gerät in juristische Zwickmühle

In der Causa rund um den geplanten Turmbau am Heumarkt soll nun auch Ex-Justizminister und Verfassungsrichter ­Wolfgang Brandstetter Beschuldigter sein. Brandstetter gab laut „Trend“ möglicherweise Infos zu Ermittlungen gegen Ex-Politiker Christoph Chorherr an Hochhaus-Inves­tor Michael Tojner weiter – Brandstetter bestreitet das. Der nunmehrige Verdacht entstand nach einer Hausdurchsuchung bei Tojner.

Projekt liegt auf Eis
„Bitte warten“ muss man weiterhin auf eine Entscheidung der Unesco zum geplanten Hochhausprojekt, das mittlerweile in einer abgespeckten Version (ohne 66-Meter-Turm) vorliegt. Aber: „Es wurde noch kein konkretes Alternativ-Projekt bei der Unesco in Paris eingebracht, lediglich Visualisierungen“, so die österreichische Unesco-Kommission zum WIENER BEZIRKSBLATT. Grundlage sei nach wie vor jenes Projekt, „das hinsichtlich seiner Auswirkungen auf das Welterbe als negativ beurteilt wurde“. Bereits 2017 setzte die Unesco Wien als gefährdete Weltkulturstätte auf die Rote Liste. Wiens Weltkulturerbe-Beauftragter Ernst Woller hofft auf eine Streichung von dieser Liste, Ziel sei aber auch, „das Projekt am Heumarkt zu entwickeln, weil hier Investitionen einfach notwendig sind“.


Foto: nightnurse

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