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Kriegsmuseum im Kreuzfeuer

Wieder Wirbel ums Heeres­geschichtliche Museum im Arsenal. Der Rechnungshof stellte „gravierende Mängel“ bei der Führung des Museums fest. Dazu zählen das Nichtbeachten rechtlicher Vorschriften, das Fehlen eines gesamthaften wirtschaftlichen Überblicks sowie Missstände bei Sammlungen.

Strafanzeigen drohen
Auch mögliche Straftaten kamen durch den Bericht ans Licht – dabei geht’s um möglichen unbefugten Besitz von Kriegsmaterial in den Depots am Garnisonsstandort ­Zwölfaxing. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ortete „enormen“ Handlungsbedarf. Man werde die Direktion des Museums „in Kürze neu ausschreiben und beurteilen, welche weiteren Maßnahmen zu treffen sind“. Auch bei den Ankäufen des HGM hagelte
es Kritik. Besonders ­pikant: Das HGM kaufte 54 Objekte aus dem persönlichen Eigentum von Direktor M. Christian Ortner.


Foto: ©Nadja Meister

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